WIR gemeisam denken
MITEINANDER gestalten
BESCHÄFTIGUNG teilen

Du bist unterwegs,

  • um eigene Kompetenzen und Stärken zu entwickeln
  • um interdisziplinäres Lernen und Arbeiten zu entdecken
  • um persönliches Engagement und neue Kooperationen zu wagen
  • um Arbeit und Beschäftigung anders zu gestalten und zu verteilen
  • um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen

Dann ist Trafo Transit das richtige Projekt für dich.

Mitmachen können Menschen, die im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg leben, arbeiten, Arbeit suchen, Arbeit geben.

ANLIEGEN

Trafo Transit entwickelt Strategien und praxisorientierte Wege für soziale und wirtschaftliche Teilhabe und neue Nachbarschaften.

Wir gehen davon aus,

  • dass sich viele Menschen in ihrem Stadtteil stärker einbringen wollen, als es ihnen möglich ist, dass niemand nur Hilfe benötigt, sondern jede*r viel geben kann,
  • dass wir alle mehr wissen und können, als uns eigentlich klar ist.

Trafo Transit bietet in einer Zeit dynamischer Veränderungen einen Rahmen für Begegnungen und Austausch im Bezirk Friedrichshain – Kreuzberg.

Wir unterstützen dabei, individuelle Energien und Ressourcen – wie Wissen, Kreativität, Erfahrungen und Kompetenzen – für ein neues Miteinander zu nutzen.

Trafo Transit erprobt innovative Wege, um Teilnehmer*innen und Nachbarschaften zu versammeln und zu stärken.

Trafo Transit unterstützt dabei, persönliche Interessen und Stärken zu entdecken und zu nutzen, eigenes Engagement einzubringen sowie solidarisches Lernen und kooperatives Arbeiten zu erfahren.

Entrepreneurshiptraining mit sprachlicher, fachlicher und lokaler Kompetenzerweiterung und Mentoring begleiten diese Produktionszyklen.

Damit wollen wir Türen öffnen für die neuen Herausforderungen einer sich ändernden Arbeitswelt, soziale Isolation aufbrechen und das Ankommen erleichtern.

In sechs-monatigen Zyklen kreiert und gestaltet das Trafo Transit – Projektteam Produkte und öffentliche Veranstaltungen zu vereinbarten Branchenschwerpunkten.

Fachteams mit Input von Expert*innen

Dazu bilden wir als Projektgemeinschaft kleine Teams zu Themenschwerpunkten, die für die Umsetzung des Produktes / der Veranstaltung relevant sind.

In diesen Teams werden wichtige Fachfragen mit Unterstützung von Expert*innen gelöst und verschiedene Arbeitsfelder kennengelernt. Beispielhaft sei die Aufteilung in Fachgruppen aus dem ersten Zyklus genannt

  • Textil und Erzählung
  • Kommunikation und Grafik
  • Audio- und visuelle Produktion
  • Raum- und Veranstaltungsgestaltung

Diese Teams treffen sich regelmäßig nach individueller Vereinbarung

Ko-Kreations-Workshops

In Ko-Kreations-Workshops treffen sich zweiwöchig alle Teams und tragen ihre Erkenntnisse zusammen – dabei arbeiten und diskutieren wir praxisnah und entwickeln Strategien und Praktiken, um die verabredeten Produktionsziele zu realisieren.

Veranstaltungsreihe „Anders Teilen“

Anschließend bündeln wir unsere Erkenntnisse und teilen das Gelernte mit der Nachbarschaft, mit einer interessierten Community.

Dazu haben wir die Veranstaltungsreihe ‚Anders Teilen‘ entwickelt, mit der Trafo transit begleitend ein lokales Netzwerk aufbaut, das die Projektteilnehmer*innen und die Nachbarschaft miteinander verbindet.

GESCHICHTEN

Stationen

Netzwerktreffen

"Anders Teilen"

Der erste Anders Teilen-Abend fand am 22. März 2018 im Theater Expedition Metropolis statt. In drei spannenden Stunden diskutierten wir mit der Nachbarschaft über neue Möglichkeiten um Beschäftigung, Ressourcen, Kreativität und Wissen zu teilen. Besprochen haben wir auch die Sorgen und Hoffnungen, die neue Sharing Formate mitbringen. Und kamen zu dem Ergebnis, dass diese neuen Konzepte eine Vielzahl von Aufgaben an die Wirtschaft und Politik, an jede*n Einzelne*n von uns, stellen. Einen sehr spannenden Beitrag zur Diskussion leistete Ela Kagel (Supermarkt Berlin e.V.) mit ihrem Impuls zum Thema Sharing Economy. Souverän leitete sie in die Materie ein und erzählte von wirklichen Sharing Projekten und jenen Wölfen in Schafpelzen, die Teilen sagen, aber Profitmaximierung meinen.

Bunt und persönlich wurde der Abend besonders durch den tollen Beitrag des Trafo Transit Projekt-Teams. In drei Monaten hatte die Gruppe eine textile Rauminstallation entwickelt, die auf kreative und deutliche Weise veranschaulicht, wie neue Zusammenarbeit und interdisziplinäres Gestalten aussehen können. Sie zeigt auch, dass der erste Schritt dafür Mut ist, Mut zur Praxis und zum gemeinsamen Loslegen.

Shadif

Trafo Transit bei den HofFestSpielen

Am 22. Juni 2018 nahm das Trafo Transit Projektteam Teil am Community Festival HofFestSpiele. Mit einer multi-medialen Show über Stoffe, aus denen Wurzeln und Träume gemacht sind, galt es, gemeinsam die großen Fragen zu ergründen:

Wer bin ich?

Wie kommen wir zusammen?

Was kann ich einbringen?

Die Performanz war ein voller Erfolg und gab dem Team die Gelegenheit, mit einem interessierten, neugierigen Publikum ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig war der Abend das gelungene Finale des zweiten Projektzyklus.

Winterfestmarkt

Trafo Transit am Mehringplatz

Unter dem Label Fusay Fusa (Arabisch: Mosaik) präsentierte das Trafo Transit Projekt am 1. Dezember 2018 vielfältige persönliche Produkte, die in den Ko-Kreationswerkstätten des zweiten Zyklus entstanden sind. Von winterlichen Geschenkideen bis hin zu kulinarischen Leckereien war alles dabei.

Initiiert wurde der Markt von der Globale e.V. Er bot einen passgenauen Rahmen für die Anliegen von Trafo Transit: Wir gemeinsam denken, Miteinander gestalten, Beschäftigung teilen. 

Video zum Winterfestmarkt:

https://youtu.be/jbfOmpYhv4o

 

Netzwerktreffen

"Zukunftsgestaltung"

Unser zweites Netzwerktreffen fand am 11. April 2019 im Theater Expedition Metropolis statt – und wieder war es ein spannender, bunter, diskussionsreicher Abend.

Das Trafo Transit Projektteam eröffnete die Veranstaltung mit vier kurzen Beiträge, in denen ganz persönliche Zukunftsvisionen der Teilnehmenden zum Ausdruck kamen:

Eine Streetart-Erkundung mit visueller Vokabelhilfe,

eine Märchenküche mit echten grünen Erbsen,

die Gedanken eines unfreiwillig Alleinreisenden,

ein Laden mit Stoffen aus allen Kontinenten, aus aller Welt.

Nach diesem beeindruckenden Einstieg gab unsere neue Nachbarin Carolin Silbernagel von Betterplace (https://www.betterplace.org/de) einen Einblick in die digitalen Hintergründe von Zukunftsgestaltung, erzählte uns von sozialen Potentialen und Chancen des digitalen Zeitalters – aber auch von seinen Gefahren und Untiefen.

Nach einem syrischen Imbiss (zubereitet von unserer ehemaligen Teilnehmerin Nawal Basous) und einem Getränk, fanden wir uns abschließend zusammen um die neuen Impulse zu besprechen und unsere individuellen Ideen und Hoffnungen zu teilen. Ein wichtiges Ergebnis: Mehr denn je müssen wir uns als Sozialgesellschaft darum bemühen, Erzähl-und Ausdrucksformen für persönliche Anliegen der Zukunftsgestaltung zu stärken, Kommunikation, Austausch und Teilhabe fördern und neue Wege des Miteinanders erschließen. Einige Schritte in diese Richtung konnten wir an diesem Abend gemeinsam gehen.

Ko-Kreationswerkstätten

Wir denken

Jeden Mittwoch finden wir uns in sogenannten Ko-Kreationswerkstätten zusammen. In diesen Werkstätten entwickeln wir Methoden und Strategien um wechselseitige Lern-und Erfahrungsprozesse zu fördern. Dabei geht es vor allem darum, individuelle Ideen in einen größeren Gruppenkontext zu bringen, Netzwerke zu stärken und nachbarschaftliche Dialoge zu erweitern.
Die Werkstätten werden geleitet von Expert*innen aus verschiedenen Branchen und, wenn nötig, mit sprachlicher Übersetzung begleitet.
Inhaltlich bereiten sie zwei konkrete Meilensteine pro Zyklus vor: Die Gruppenteilnahme am Trafo Transit Netzwerktreffen sowie die finale Abschlusspräsentation.
Neben den Ko-Kreationswerkstätten werden die Teilnehmenden außerdem in Einzelcoachings und Mentoringgesprächen bei der Entwicklung ihrer persönlichen Ideen unterstützt.

Trafo Transit bei 48h Neukölln

Visionen für Zukunftsgestaltung

 

Magisches aus der Natur, eine Märchenerzählerin im Zauberwald: bei 30Grad nahm die Trafo Transit Projektgruppe teil an 48h Neukölln. Die Abschlusspräsentation des3. Zyklus fand im Rahmen der 20. Ausgabe dieses stadtweit strahlenden Kunstfestivals statt. Für die Trafo Transit Akteur*innen war es eine besondere Herausforderung, einen eigenen und persönlichen Ausdruck in dieses überbordend phantasievolle und engagierte Gesamtkunstwerk einzupassen. Das gelang aber sehr erfolgreich zum einen durch die Kooperation mit der Endorphina Backkunst GmbH, die passgenau ihre einladenden räumlichen Strukturen kombiniert mit der Offenheit für flexible Nutzungen anbot. Zum anderen durch die freundliche Nachbarschaft, die aus Pappstadt und einer bunten Landschaft futuristischen Träumereien und Visionen bestand.
In dieser spannenden Kulisse bestachen die Beiträge der Projektgruppe durch berührende Klarheit und Ausdrucksstärke und waren hervorragende Beispiele für eine gelungene öffentliche Erzählung von persönlichen Seh(n)süchten und Zukunftsgestaltung.

Akteur*innen

Kussay Chi Chakly

Modedesigner, Syrien

Kussay hat in Syrien Modesign studiert und viele Jahre für ein High-Fashion-Label in Dubai gearbeitet. Dort hat er extravagante Hochzeitskleider und Abendmode entworfen, die sogar auf der Pariser Fashion Week zu sehen war und von einigen Stars und Sternchen auf dem roten Teppich ausgeführt wurde. Er ist seit circa vier Jahren in Berlin und hat hier sein eigenes T-Shirt Label gegründet. Die Entwürfe werden in Handarbeit produziert und beschäftigen sich mit zeitgenössischen Themen. Sie sind farbenfroh, mutig und einzigartig – genau wie Kussay. Bereits ins Dubai setzte Kussay sich für die Rechte der Frauen ein und versucht auch weiterhin, Frauen zu fördern und zu stärken. Wenn du Näherin bist, mit oder ohne Fluchthintergrund, freut Kussay sich über eine potentielle Zusammenarbeit mit dir.

Zur Website:

http://kussay.com

Christin Lohmann

Illustratorin, Deutschland

Christin Lohmann wurde 1987 geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach ihrem Studium der Mode und Illustration an der Fachhochschule Bielefeld zog sie nach Berlin und arbeitet nun als freischaffende Illustratorin.

Ihre Arbeiten zeichnen sich insbesondere durch eine emotionsgeladene, morbide Atmosphäre aus, gepaart mit einer großen Portion Selbstironie. Dabei reicht ihre Farbwelt von knallbunt poppig bis hin zu einer tief dystopischen Stimmung. Es reizt sie insbesondere innere Konflikte und Emotionen zu visualisieren, die mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar und oft hinter einer Fassade versteckt sind. Mitunter beschäftigt sie sich in meinen Bildern mit dem Thema Feminismus, gesellschaftlich auferlegten Rollenbildern und Normen und hinterfrage diese. Ihre Eindrücke verarbeitet sie künstlerisch mitunter provokant und expressiv, oft auch mit einer Prise schwarzem Humor. In ihren Arbeiten thematisiert sie selbst erlebte Erfahrungen und verdeutliche somit ihre Sicht der Dinge auf Zeitgeist und Gesellschaft.

Zur Website:

http://christinlohmann.com

 

 

Ali Nazarian

Keramiker, Iran

Ali ist 1971 Teheran geboren. Er hat erst Geologie studiert, später dann eine Ausbildung beim Theater und Film gemacht. Einige Zeit arbeitete er als Schauspieler, begann aber parallel mit Ton zu arbeiten. Das Material fasziniert ihn – schließlich ist Ton gleichermaßen der einfachste, ärmste und reichste unter allen Werkstoffen. Ali gestaltete im Iran große Reliefs für Außenfassaden,  Innenreliefs und  Kunst am Bau. Er gestaltete Gebäudefassaden oder auch Innenräume in Zusammenarbeit mit Architekte*inenn und Innenarchitekt*innen oder Bauherr*innen. Dabei arbeitet er mit Ton, aber auch mit Beton, Holz, Metall, Glas und Mosaiksteinen und verfügt somit über vielfältige Materialkenntnisse. Seit 2013 ist Ali in Berlin und sucht seitdem ein Atelier. Er konzentriert sich aktuell auf Kaligraphie und beschäftigt sich intensiv mit den Unterschieden zwischen abendländischer und orientalischer Plastik und Skulptur.

Nawal Basous

Backkünstlerin, Syrien

Nawal möchte einen kleinen Laden, Imbiss oder einen Marktstand eröffnen, um ihre aramäischen und syrischen Spezialitäten zu verkaufen und deren Geschichte erzählen. Wichtig ist ihr dabei, im direkten Kontakt mit ihren Kund*innen zu stehen. Sie bedient sich an alten historischen aramäischen und syrischen Rezepten – diese wurden in ihrer Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Heute reichert Nawal diese Rezepte mit neuen Zutaten an, die sie hier in Deutschland findet oder wandelt sie zu gesünderen Alternativen um: mit Vollkornmehl, weniger Zucker und viel Gemüse. Eine Schwester von Nawal führt ein Restaurant in Paris, eine andere eins in New Jersey … jetzt fehlt nur noch Basous Laden in Berlin! Nawal kann sich auch gut eine Zusammenarbeit mit einem Café oder Restaurant vorstellen. Sie hat bereits selbstständig an einigen Projekten in Syrien gearbeitet, ist verantwortungsvoll, herzlich und lebensfroh. Sie spricht Aramäisch, Arabisch, Englisch und lernt fleißig Deutsch.

Jasmin Tamir

Performerin, Syrien

Jasmin ist seit vier Jahren in Berlin und inspirierte das Trafo Transit Projektteam mit ihrer offenen, mutigen und herzlichen Art. In Syrien hat sie Tourismus studiert, orientiert sich aktuell allerdings um – sie interessiert sich besonders für Screenwriting und Film, Performanzen und Performing und der Frage, wie interkulturelles Miteinander friedlich möglich ist. Bereits in Syrien gründete sie eine LGBQT* Gruppe und ist auch in Berlin aktiv in der Szene. Jasmin würde sich über einen kleinen Job freuen: Sie packt gerne mit an, ist offen und kommunikativ und spricht fließend Englisch.

Judith Hirschfeld

Logistikerin, Frankreich

Judith lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinem Sohn seit einigen Jahren in Berlin. Sie ist gelernte Logistikerin und das merkt man auch: sie denkt zielorientiert, hat einen klaren Blick auf Problemstellungen und geht mit ihr gestellten Aufgaben sehr gewissenhaft um. Zusätzlich zu diesen Kompetenzen ist Judith aber auch eine loyale, freundliche Teamplayerin, auf die man sich immer verlassen kann. Wir hatten eine tolle Zeit mir ihr im ersten Zyklus und würden uns freuen, ihr bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder einer Anstellung weiterhelfen zu können.

Sabine Hempel

Märchenerzählerin, Deutschland

Sabine, die Märchenbiene, möchte Märchen sinnlich erfahrbar machen und Kreativität und spielerisches Lernen fördern.

Die Märchenbiene ist ein Projekt, das Sabines Erfahrungen und
Kenntnisse um die Gesunderhaltung des Menschen, ihre theaterpädagogischen Fähigkeiten und  Kochkünste in einer
Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz verbindet.
Seit ihrer Kindheit haben Märchen eine große Faszination für sie und  diese möchte sie gerne mit anderen Menschen teilen.

Die neue Methode der ganzheitlichen Märchenerzählung & Erfahrung aktiviert alle Hirnareale, die zum Lernen wichtig sind.

Anhand von Bildern kann die Geschichte von Kindern nacherzählt werden oder wird im Rollenspiel erfahren. Eine interessante,
spielerische Methode der Sprachlernförderung für kleine Kindergruppen in Schulen und Kitas.
Auch viele ältere Menschen können von Märchenerzählungen profitieren. Erinnerungen werden wieder wach und Kommunikation angeregt.

Younous Aboukar

Naturliebhaber, Tschad

Younous ist in Tschad auf dem Land aufgewachsen und hat von seiner Familie gelernt, wie man sich selbst versorgt. Seine Familie hatte Kühe, Schafe und Ziegen, hat Milchprodukte hergestellt
und Hirse, Mais und Wassermelone angebaut.
Auf seinem Fluchtweg hat er viele Erfahrungen in verschiedenen Ländern und Bereichen gesammelt. In Libyen z.B. hat er drei Jahre in einem Lebensmittelladen gearbeitet und zwei Jahre in einer KFZ Werkstatt.
In Berlin arbeitet er handwerklich-künstlerisch bei verschiedenen Community- und Stadtentwicklungsprojekten mit. Seine Liebe zur Natur hat er jedoch nie verloren und ist inzwischen Teil eines Gemeinschaftsgartenprojekts. Dort pflanzt und erntet er Gemüse und Früchte und beschneidet die Bäume. Younous hat ein Praktikum in Gartenbau und als Maler gemacht und vielseitiges, handwerkliches Geschick. Er arbeitet regelmäßig mit Holz, Naturstein, Rollrasen und Beton. Younous Wunsch ist es, einen eignen Garten zu haben. Gemüse und Obst anzupflanzen, zu ernten, zu kochen und sich, seine Freund*innen und auch Nachbar*innen zu versorgen. Das ist ein Weg für ihn um verschiedene Menschen zusammen zu bringen und in Frieden zu Leben. Vielleicht kann daraus auch eines Tages ein kleines Unternehmen entstehen.

Younous spricht Deutsch, Arabisch und Englisch.

ÜBER UNS

Team – die Köpfe hinter dem Projekt

Ulrich Hardt

Ulrich Hardt ist Theatermacher und Initiator von kommunalen Entwicklungsprojekten, leitet das Community Theater Expedition Metropolis und das Projekt Trafo Transit.
Stationen seiner beruflichen Ausbildung sind: Community und Friedensarbeit in Glasgow, Tischler- und Zimmermannslehre in Kassel, Studium der Theaterwissenschaft und Philosophie in Berlin, Schauspieler und Musiker in Polen, Leitung des europäischen Netzwerks Creative Cooperations und der europäisch-lateinamerikanischen Initiative Mind and Jump the Gaps.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen künstlerische Praxisformen als Wegbereiter für Inklusion, Empowerment, Transformation, Interkultur und soziale Kohäsion.

 

Kontakt:

Ulrich Hardt

trafotransit@lok-berlin.de

o3o 407 553 16

Angie Volk

Angie Volk studierte Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation. Ihre Schwerpunkte lagen bei Geschlechter Studien und Sprachphilosophie. 2010 gründete sie die anonyme Lesebühne “Konzept:Feuerpudel” und nutzt generell gerne das Lesen und Schreiben, um die Welt ein bisschen besser zu verstehen und mit ihr in einen Dialog zu treten- mit Kurzgeschichten, journalistisch, als freie Mitarbeiterin beim arabisch-deutschen Gesellschaftsmagazin Al Ard. Bei Trafo Transit ist sie zuständig für die Projektkoordination und Teilnehmendenberatung und Projektplanung. Aber auch die Vernetzung und der Austausch mit anderen Projekten und Initiativen sind ihr ein Anliegen.

Kontakt:

Angie Volk

angie.volk@lok-berlin.de

o3o 407 553 17

Ajeeb Morshed

Ajeeb ist gebürtiger Palästinenser aus Gaza. 1982 kam er als Student nach Berlin um Informatik an der TU Berlin zu studieren. Nach seinem Studium arbeitete er vier Jahre als Dozent für Mathematik und Informatik am IFBE (Institut für berufsbezogene Erwachsenenbildung). Dort unterrichtete er junge Leute, die vom Arbeitsamt vermittelt wurden. Die Erfahrung, die er damals sammelte, nutzt er heute noch bei der Beratung im LOK.START.up.CAMP. Nach seiner Zeit am IFBE ging Ajeeb zurück nach Gaza, er blieb dort 15 Jahre. Im Sommer 2016 kam er mit seiner Familie zurück nach Berlin. Bei Trafo Transit coacht und berät Ajeeb Morshed die Teilnehmenden von Trafo Transit und den Partnerprojekten. Dabei beweist er viel Geduld, Empathie und Know How.

Kontakt:

Ajeeb Morshed

ajeeb.morshed@lok-berlin.de

030 407 553 15

Estelle Reynier

Estelle ist Kommunikationsreferentin und lebt seit 2015 in Berlin.
Seit 2007 arbeitet sie neben ihrer Ausbildung in Marketing, Kommunikation und Werbetexten in verschiedenen Bereichen (Straßenkunst, biologische und faire Mode, Lederwaren, e-Marketing). 2018 entschied sie sich selbstständig für kulturelle und künstlerische aber auch sozial Strukturen zu arbeiten.

Julia Tietze

Julia Tietze ist studierte Kulturwissenschaftlerin und freiberufliche Modedesignerin mit ihrem eigenem Label POPOVA und einem Ladenatelier in Berlin Neukölln. Für das Projekt Trafo Transit ist sie als Coach und Beraterin (mit besonderer Spezialisierung auf Textil) tätig. Die Designerin entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmern neue Wege der Zusammenarbeit und des Austausches. Soziales Engagement sowie interdisziplinäres Arbeiten waren Grundpfeiler ihrer akademischen Ausbildung und sind heute wichtige Bestandteile der freiberuflichen Tätigkeit von Julia Tietze.

http://www.popova-fashion.com/

Sandrine Ribeiro

Sandrine Ribeiro ist Projekt- und Produktionsleitung. Die gebürtige Französin lebt seit mehr als 20 Jahre in Berlin. Sie plant und organisiert verschiedene Veranstaltungen, hauptsächlich im Bereich der Kunst und Kulturellen Bildung – auf lokaler, regionaler oder internationaler Ebene. Egal ob bei Festival, Tanzproduktion, Jugendbegegnung, egal ob 20 oder 300 Teilnehmer*innen, ihre Arbeits- und Lebensphilosophie soll die Beteiligten stärken: „If you can talk, you can sing! If you can walk, you can dance!”

Hendrik Weiner

Hendrik Weiner ist Architekt und Stadtforscher. Er thematisiert die Qualität öffentlicher Räume, testet gestalterische Aneignungsmöglichkeiten sowie Designmethodiken und erarbeitet Ansätze für eine nutzerbasierte Stadtentwicklung. Dazu initiiert er Ko-Gestaltungs-Projekte, insbesondere auch mit Kindern und Jugendlichen. Mit der Agentur raumdialog entwickelt er Ausstellungsdesigns, Ko-Gestaltungen, Stadtentwicklungskonzepte und Corporate Designs als Kommunikation im Raum. Bisher lehrte er in den Bereichen Design, Architektur, Urban Design, Cultural Engineering und Public Governance an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland.

 

http://www.raumdialog.com

Malena Baum

Malena Baum ist eine international erfahrene Kommunikationsspezialistin. Langjährige Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und Konzeption, kombiniert mit praktischer Expertise bei der Umsetzung erfolgreicher Designs, ermöglichet es ihr heute bei ihrer Arbeit mit „neuen Denker*innen” und Social Entrepreneurs, ihre Ideen gekonnt, einfallsreich und fantasievoll in für sie individuell zugeschnittene Formen zu gießen und erfolgreich zu vermarkten. Mithilfe ihrer ausgeprägten sozialen Kompetenz und interdisziplinären Denkens geht sie feinfühlig auf Menschen ein und kann rasch gegebene Situationen erfassen. Für das Projekt Trafo Transit ist sie als Coach und Beraterin (mit besonderer Spezialisierung auf Grafik und Kommunikation) tätig und erarbeitet zusammen mit den Teilnehmer*innen ihre individuellen Profil-Kärtchen.

Projektträger und Kooperationspartner


Wir, die LOK.a.Motion GmbH und Expedition Metropolis e.V., stehen hinter diesem Projekt. Unser Vorhaben baut auf langjährige Erfahrungen aus der Community Kunst, dem Community-Lernen, der Netzwerkarbeit sowie der Gründungs- und Beschäftigungsberatung.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem durch die Berliner Wirtschaft geförderten LOK.StartupCAMP international der LOK.a.Motion GmbH realisiert, das Geflüchtete bei dem Aufbau eines eigenen Unternehmens unterstützt.

Förderer des Projekts


Das Projekt Trafo Transit wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Es hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren und endet am 30.06.2020.

Es wird kofinanziert über die Berliner Wirtschaft im Rahmen der Bildungsprojekte der IHK.

Der Trafo Transit – Projektbeirat


  • Leslie Frey Leiterin der Flüchtlingskirche, Diakonisches Werk Stadtmitte e.V.
  • Kathrin Klisch Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg
  • Cedrik Lutz Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein
  • Anna Kuntze Beauftragte für Integration und Migration, Friedrichshain – Kreuzberg
  • Birgit Kubisch-Hillebrand Geschäftsstelle BBWA Friedrichshain – Kreuzberg
  • Carolin Silbernagl Außenministerin und Vorständin bei betterplace.org

AKTUELLES

Termine


18.09.19 17-20Uhr

Ko-Kreationswerkstatt

HofAtelier | Ohlauer Str.41 | 10999 Berlin

> anmelden

25.09.19 17-20Uhr

Ko-Kreationswerkstatt

HofAtelier | Ohlauer Str.41 | 10999 Berlin

> anmelden

01.10.19 18-21Uhr

Netzwerktreffen: internationales Dinner in der Flüchtlingskirche

Flüchtlingskirche | Wassertorstr. 21a | 10969 Berlin

> anmelden

Neuigkeiten


Ideen-Workshops: Entwicklung und Realisierung 02. September 2019

Flankierendes Angebot


Flankierende_Angebote_Sep-2019 In der ersten Septemberwoche bieten wir wieder unsere Intensivworkshops zum Thema Ideenentwicklung und Realisierung an. An spannenden vier Tagen werden wir besprechen, wie ihr eure ganz individuellen Ideen weiterentwickeln und konkretisieren könnt. Handwerkszeug dafür sind Design-Thinking Methdoden und die im Projekt entwickeltenko-kreativen Strategien.
Meldet euch an!

> weiterlesen

Ausschreibung 07. August 2019

Ausschreibung für ein dokumentarisches Imagefilmprojekt


index Trafo Transit und LOK.STARTupCAMP international schreiben ein Filmprojekt aus.
Der Film ist Teil des Empowerments der Teilnehmer*innen und soll mit aktiver Beteiligung der Teilnehmer*innen des aktuellen Trafo Transit Durchganges produziert werden. Er sollte eine Länge von 15 – 20 Minuten haben und im Rahmen einer fachlichen Abschlusskonferenz (02/03.2020) präsentiert werden.

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